Die Anfänge …
Als ich mich mit der Fotografie das erste Mal auseinandersetzte, das war 1976, gab es noch keine digitale Fotografie. Meine ersten Kameras waren eine Russische namens Kiev 4 und eine Rollei 35. Die Kiev 4 war ein Geschenk von meiner Schwester Marina. Die meisten Filme die ich damit knipste waren Schwarz & Weiß Negativfilme, welche ich immer selbst entwickelte und auch selbst davon Abzüge machte – im Durchschnitt die Größe 24 x 30 cm.
Mein Interesse an der Fotografie wuchs, somit beschloss ich mir eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven zuzulegen. Laufend habe ich dann mehrere Systeme ausprobiert, bis hin zur Mittelformatkamera. Von da an benützte ich zu 50 % Schwarz & Weiß Negativ-Filme und zu 50 % Farbdia-Filme. Meine Mittelformatkameras waren eine Zenza Bronica SQA 6×6 und eine Zenza Bronica ETR 4,5 x 6.
Spannend und kreativ …
Es war ein schönes Gefühl und sehr reizvoll das Bild selbst zu produzieren – von dem Moment an wo man auf den Auslöser drückt bis hin zur Filmentwicklung und in weiterer Folge die Fotoentwicklung am Papier. Bei diesem ganzen Ablauf konnte ich meine Kreativität ausleben. Angefangen von den zahlreichen Filmen die es am Markt gab mit den verschiedenen Entwicklern, die je nach Wunsch dazu verwendet wurden – bis zu den unterschiedlichsten Fotopapieren. Am interessantesten war vor allem die Mittelformat-Fotografie. Die Qualität der Bilder war fantastisch. Wäre nicht das ganze Prozedere wie z.B. Chemikalien kaufen und deren Entsorgung etc., könnte man meinen, dass diese analoge Fotografie auch heute immer noch ideal wäre.
Veränderungen und Erwartungen …
Aber quasi „über Nacht“ kam nun die Zeit der Digitalisierung und somit auch die Digitalfotografie. Anfangs wehrte ich mich noch gegen diese neue Technologie bis zu dem Zeitpunkt wo die Vollformat-Kameras auf dem Markt angeboten wurden.
Das Ergebnis …
Nun liegt das gesammelte Bildmaterial wieder verborgen auf einer oder mehreren Festplatte(n). Deshalb habe ich mich dazu entschieden, sowohl analoge als auch digitale Kameras zu verwenden, um meine Kreativität in der Photographie ausleben zu können.
Ausdruck und Inspiration …
Mit eigenen Visionen und Ideen Interpretationsspielräume schaffen …
Die Umgebung in Gebilde und Formen modellieren, die ich als angenehm empfinde ….

